Bericht Plage Noire 2021 UnzuchtBericht Plage Noire 2021 Unzucht

29.10. – 30.10.2021 am Weissenhäuser Strand

Ein, im Herzen, buntes Festival liegt hinter mir. Nach einer gefühlten Ewigkeit färbte sich der Strand und das Ferienresort am Weissenhäuser Strand wieder für 2 Tage schwarz. Alte und junge Bands feierten mit ihren Fans die Rückkehr in die Normalität.
Am Freitag standen Unzucht, Diary of Dreams, Schandmaul, VNV Nation, Whispering Sons, Torul, Suicide Commando, She Past Away, Any Second, Adam is a Girl und Empathy Test auf den unterschiedlichen Bühnen und vielen Bands war die Rührung förmlich ins Gesicht geschrieben. Die Freude endlich wieder so richtig vor Publikum spielen zu können, sorgte bei vielen für die eine oder andere Träne. Ebenso verhielt es sich beim Publikum. Kein Abstand, keine Pferche, keine Strandkörbe. Es konnte getanzt, gesungen, gegrölt werden und es war eine so große Harmonie zu spüren, dass es mir oft eine Gänsehaut bescherte.

Am Samstag ging es dann mit vielen weiteren, wahnsinnig guten Bands weiter. So spielten auf den drei Bühnen Vogelfrey, Stahlmann, Letzte Instanz, Peter Heppner, L‘ ame Immortelle, Front 242, Rave The Reqviem, Sono, Melotron, Rabia Sorda, [:SITD:], Solar Fake, Scarlet Dorn, Steril, Seelennacht und Vanguard. Auch der Samstag war sehr emotional und bescherte Publikum wie Bands wunderbare Stunden, die man gar nicht mehr für Möglich gehalten hat. Neben der Auswahl an großartigen Bands durfte natürlich auch der Fashionwalk nicht fehlen, bei dem einfach fantastische, mehr oder weniger den Körper bedeckende Kleidungsstücke präsentiert wurden.
Alles in allem war das Plage Noire ein unvergessliches Festival, das uns alle ins Leben zurück geholt hat.
Mein Resümee: das Plage Noire war durch und durch super organisiert. Ein Testzentrum direkt am Park ließ die 3G Regel leicht umsetzen und war mit 15,- auch absolut tragbar. Es gab auf dem gesamten Gelände viele wunderbar gestaltete Eyecatcher, ein Whiskystand sorgte mit einer riesigen Auswahl für Gaumenfreuden. Ein großes Zelt mit Dingen, die das Gothic Herz erfreuen rundete das Gesamtpaket ab. Die Restaurants im Resort waren super auf dieses Wochenende eingestellt, es gab sogar Pizza mit schwarzer Tomatensauce. 
Unheimlich viele Fotografen schoben sich durch die Fotografengräben, aber es kam nicht ein Mal zu Gedrängel. Ich habe viele sehr liebe Menschen dort getroffen, und kennen gelernt und tatsächlich war sogar das eine oder andere Gespräch mit einigen Bands drin, nicht zur Autogrammstunde, sondern weil man sich auf dem Gelände traf und einfach ein bisschen klönen konnte.
Danke FKP Scorpio für den Weg zurück in die Normalität, ihr habt gezeigt, dass es möglich ist.

Ariane Blumenau