Am Wochenende 25/26.07.2026 fand das Jubiläums Amphi statt. Das 20. Amphi war es schon 

Samstag: 

Bei schönstem Sonnenschein öffneten sich pünktlich die Türen und die Besucher strömten aufs Festivalgelände. Die begehrten Plätze in der ersten Reihe wurden bezogen. Man begrüßte Freunde, man schaute sich die verschiedenen Stände an und die ersten Getränke wurden besorgt. 

Punkt 11 Uhr ging es dann los. Florian Grey eröffnete das Festival auf der Main Stage. Der Platz vor der Bühne war schon sehr gut gefüllt für die frühe Uhrzeit. 

Zu kraftvollen Gitarren lieferte die Band einen gekonnten Auftakt des Festivals. Zu Ihren Hits die den Fans und Besuchern unter die Haut gingen. 

Nun ging es auch schon weiter mit Harpyie. Die Band um Aello die Windböe trat zum ersten Mal auf dem Amphi Festival auf. Und der Sänger dann gleich zugab auch zum letzten Mal, denn die Band wird sich am 12. Dezember 2026 auflösen und befindet sich auf Ihrer Abschlusstour. 

Ihre einzigartige Mischung aus Folk, Mittelalterrock und modernem Metal kam bei den Besuchern sehr gut an, so dass sie vom ersten bis zum letzten Song mitgingen. 

Bereits die ersten Takte rissen die Fans mit. Spätestens bei „Vodoo“ und „Schildmaid“ war die Stimmung dann auf dem Höhepunkt. 

Der Sänger schwenkte eine Regenbogenflagge als Zeichen, dass in der schwarzen Szene alle willkommen sind. 

Es war ein toller erster und letzter Auftritt der Band auf dem Amphi Festival. 

Die Temperaturen stiegen und dank des umgebauten Tanzbrunnens konnten sich die Besucher über größere und mehr Sonnenschirme freuen. Es musste also nicht mehr um die Schattenplätze gekämpft werden. 

Wem es draußen zu warm, der wechselte ins Theater, wo die Klimaanlage für etwas Kühle sorgte. Was dann aber auch schnell für einen Einlasstop im Theater sorgte. 

Nun stand die Band Soulbound auf dem Plan. Die deutsche MetalBand riss das Publikum mit Ihrer Mischung aus modernem Metal und eingängigen Melodien mit. 

Frontman Johnny überzeugte mit seinem kraftvollen Gesang, viel Bühnenpräsenz und natürlich auch mit seiner Interaktion mit den Fans. 

Ihre Hits wie Undone, March March und Saint Sinner wurden lautstark mitgesungen. 

Die Sonne kannte kein Erbarmen und schien weiter vom Himmel. Aber das hielt die Fans der nächsten Band nicht ab Ihre Band zu feiern. 

Weiter ging es nun mit Heldmaschine. Die Neue Deutsche Härte Band aus Koblenz gaben sich die Ehre. Frontmann Rene Anlauff verstand es ab der ersten Minute die Massen zu begeistern. Ihre Hits wie „Schlag mich“ oder „Schachmatt“ wurden lautstark mitgesungen. Für einige Fans hätte der Auftritt noch weiter gehen können aber der Zeitplan ließ es nicht zu. 

Der Beach war an diesem Tag auch sehr gut besucht. Alle Liegestühle waren belegt, auch wenn diese meist in den Schatten gestellt wurden. Bei einem kühlen Getränk konnte man den Blick auf den Rhein und den Dom genießen. Oder auch auf die MS RheinMagie welche quasi direkt gegenüber vor Anker lag. Sehr zum Leitwesen der meisten Besucher, denn so musste man sich wirklich entscheiden, ob man den Pendelbus zur anderen Rheinseite nutzen wollte oder doch lieber im Tanzbrunnen und Theater blieb. 

Nun folgte der Auftritt von Das Ich. Diesmal schwarz-weiß angemalt betrat die Band die Bühne und wie nicht anders zu erwarten lieferten besonders Stefan Ackermann am Mikro und Bruno Kramm und Kevin Groß an den Keyboards eine Show die seines gleichen sucht. 

Schon beim Betreten der Bühne wurden die Musiker mit lautem Applaus empfangen. Viele Stücke des neuen Albums wurden gespielt aber auch die altbekannten Hits wie Destillat, Gott ist Tod, Kain und Abel wurden zur Freude der zahlreichen Fans gespielt. 

Man kann sagen, dass der Auftritt von Das Ich mal wieder eine Augenweide war. 

Ins Theater gab es wieder mal keinen Einlass. So dass sich der Platz vor der Bühne schon sehr dicht füllte. 

Am frühen Abend stand nun Solar Fake auf dem Programm. Die Band um Sven Friedrich hat schon einige Male auf dem Amphi gespielt und begeisterte Ihre Fans in gewohnter Art und Weise. Von der ersten Minute an herrschte eine mitreißende Stimmung. Lautstark wurde mitgesungen und geklatscht. Ihre Hits wie „Under Control“ und „Observer“ wurden lautstark mitgesungen. Es war wieder eine tolle Stimmung. 

Der Abend schritt voran und nun gaben sich die Hamburger Musiker von Mono Inc die Ehre. Entsprechend voll war es nun vor der Bühne. Ein durchkommen quasi nicht mehr möglich.Ihre Hits wie Arabia, Voices of Doom, Louder than hell und besonders Children of the Dark als Finale wurden lautstark mitgesungen. 

Die Flügel von Schlagzeugerin Katha Mia bildeten ein wunderschönes Bild auf der Bühne. Gerne hätten die Fans mehr gehört, aber der straffe Zeitplan ließ dies nicht zu. 

Schnell wurde umgebaut bevor der Headliner des Abends starten konnte. 

Eigentlich hatten sich viele auf den Auftritt von VNV Nation gefreut, aber eine Verletzung des Sängers ließ den Auftritt nicht zu. 

Daher sprangen kurzfristig Covenant ein was deren Fans natürlich sehr freute. 

Dicht gedrängt wurde zum Opener „Der Leiermann“ abgefeiert. Natürlich durften Songs wie Dead Starsm Bullet, Call the Shops to port nicht fehlen.Beim Abschlusslied We stand alone konnte der Amphichor zeigen was er konnte. 

Sänger Eskil Simonsson genoss den Auftritt sichtlich und die untergehende Sonne verzauberte die Stimmung noch mehr. 

Punkt 22 Uhr war Schluss, aber die Besucher konnten noch auf der After Show Party im Theater feiern gehen. 

Sonntag 

So sonnig der Samstag war umso wolkiger startete der Sonntag. Sollte es wieder das Schema ein Tag Sonne und ein Tag Regen geben? Schauen wir mal, was der Wettergott dieses Jahr geplant hatte. 

Pünktlich um 11 Uhr begrüßten Motel Transylvania Ihre Fans. Trotz der frühen Zeit waren schon sehr viele Besucher vor der Bühne. Für den Sonntag eher ungewöhnlich. 

Die Italienische Industriual-Metal Band feierte dieses Jahr auch Ihre Amphi Premiere konnte aber schon viele Fans glücklich machen. Die Band um Sänger Toxi spielten ihre größten Hits und die Fans sangen lauthals mit. Ich denke wir werden die Band nicht zum letzten Mal auf den Amphi Bühnen gesehen haben. 

Im Theater wartete das Industrial Dance Video Project. In diesem Jahr traten wieder unterschiedliche Tänzer gegeneinander an. Zu den Klängen von DJ Ghoul zeigten die Tänzer, was sie konnten. Am Ende blieben drei Tänzer übrig, welche sich dann noch einmal präsentieren durften und das Publikum kürte per Voting den finalen Sieger. 

Während im Theater getanzt wurde, gab sich auf der Mainstage Chrom die Ehre. Die deutsche Synthpop und futurepop Band begeisterte Ihre Fans wie immer. Von der ersten Minute an wurde lautstark mitgesungen. Die Müdigkeit der Fans war spätestens bei The Start of something wie weg geblasen. 

Die Wolken und der Wind nahmen zu. Also wurde es wohl kein sonniger Tag wie gestern. Aber noch zeigte sich der Regen nicht. 

Auf der Mainstage ging es nun weiter mit Schattenmann. Die Nürnberger Neue Deutschen Härte Band um Frank Herzig verstand es wieder wunderbar mit Ihren zahlreichen Fans zu feiern. So durfte sich die erste Reihe auch beim Lied Schna-na-naps über einen entsprechenden Schnaps freuen. Hat man auch nicht oft, dass eine Band einem einen ausgibt. 

Die Wolken wurden zahlreicher. Manch einer blickte besorgt nach oben. Bitte kein Regen. 

Denn die Band Solitary Experiments spielten nun. Viele fragten sich mit welchem extravaganten Outfit Sänger Dennis Schober in diesem Jahr auftreten würde. Wer erinnert sich nicht an das legendäre Eiscremehemd aus dem Jahre 2023. Doch die Band blieb diesmal Ihrem Outfit treu und trug Ihre typischen roten Hemden inkl. schwarzer Krawatte. 

Ihre Hits wie Stars, Crash and Burn sorgten für gute Stimmung bei den zahlreichen Fans. Zur Freude der Fans kam plötzlich Mari Kattmann (Assemblage 23) auf die Bühne, um mit Dennis das Duett Achromatic zu singen. Leider setzte mitten im Gig der erste Regenschauer ein, so dass einige sich dann doch ins Trockene flüchteten. 

Der Regen ließ wieder nach, so dass nun Lebanon Hannover die Bühne betreten konnten. Die beiden Briten erfreuten Ihre Fans mit Songs wie Die World,Sadness Is Rebellion. Alien und Come Kali come. 

Vor der Bühne waren nun Regencapes und Regenschirme angesagt, denn immer wieder regnete es. Aber das konnte die Fans von Diary of Dreams nicht davon abhalten Ihre Band zu feiern. Frontmann Adrian Hates schaffte es die Fans zu fesseln und mit ihm abzurocken. Die Rockfans kamen voll auf Ihre Kosten. 

Nun folgte der ehemalige Neue Deutsche Welle Star Joachim Witt, der sich nun auch im Gothic Bereich wohlfühlt. Er verstand es junge und alte Fans zu begeistern. Lieder wie „Die Flut“, „Quo vadis“, das Duett mit Alexx Wesselsky zu „Signale“ oder natürlich auch sein größter Hit „Der goldene Reiter“ forderten zum Mitsingen auf. 

Die Wolken verkündeten nichts Gutes und jeder hoffte: Jetzt bitte keinen Wolkenbruch, denn nun folgte der Headliner des Sonntags Eisbrecher. 

Die Truppe um Sänger Alexx Wesselsky trat zum 9. auf dem Amphi auf. 

Zu Hits wie Everything is wunderbar, Himmel Arsch und Zwirn konnte gesungen und gefeiert werden. Auch ältere Songs wie Leider fanden einen Platz auf der Setliste. Einige Duette waren ein besonderes Geschenk für die Fans. Unter anderem Die Hoffnung stirbt zuletzt mit Sotiria, Zeitgeist mit Joachim Witt und der Abschluss Out of the Dark mit Sotiria, Joachim Witt, Frank Herzig (Schattenmann). 

Das war das Amphi 2026. Man darf auf das Line Up für 2027 gespannt sein. 

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Petra Mohrmann

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